markilux 1600
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Bei der Gelenkarmmarkise wird das Markisentuch von zwei oder mehr Armen von der Tuchwelle weggedrückt. Dadurch ist ein waagerechter Ausfall des Markisentuchs möglich, wobei jedoch üblicherweise eine leichte Neigung eingestellt wird. Die Grundkonstruktion besteht meist aus Aluminium. Die Arme werden mittels Stahl- oder Gasdruckfedern unter Spannung gesetzt, drücken das Tuch beim Ausfahren nach außen und halten es straff. Beim Einfahren muss der Federkraft entgegengewirkt werden. Daher benötigt das Einfahren einen höheren Kraftaufwand als das Ausfahren. Markisen werden hauptsächlich als Sonnen- und Wärmeschutz, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich, verwendet. Aufgrund ihrer Konstruktion sind sie nur bis zu einem bestimmten Ausfall, d. h. wie weit sie ausfahren, anwendbar. Es gibt Konstruktionen von Gelenkarmmarkisen, deren Arme bis zu fünf Meter Ausfall haben. Es können aber mehrere Markisen miteinander gekoppelt werden. Die Neigung der Markise kann je nach Wunsch variiert werden. Die Markise wird über Konsolen mit dem Mauerwerk oder einer sonstigen Unterkonstruktion (Dachsparren, Balkonplatte, etc.) verschraubt.